Ein Bus für Kinderrechte

Intro

„Kinder haben Rechte: Kinderrechte!“, und das Bundesfamilienministerium macht sich für diese stark – diese Botschaft kam bei den bundesweit über 20 Tourstopps bestens an. In jeder Stadt und bei jedem Fest, auf dem der Bus für Kinderrechte Halt machte, waren sofort neugierige Kinder vor Ort. Eine interaktive Ausstellung vermittelte ihnen und ihren Eltern alles über die zehn wichtigsten Kinderrechte. Der Zeitpunkt der Bustour hatte einen guten Grund: 2019 feierten die Kinderrechte 30 Jahre Bestehen.

KundeBundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
ZeitraumApril bis September 2019
Leistungen

Konzeption und Umsetzung

Gestaltung

Betreuung vor Ort

Schweres Thema leicht verpackt

Aber kann man eine internationale Vereinbarung mit 54 Artikeln wirklich so herunterbrechen, dass 7- bis 11-Jährige die Inhalte verstehen? neues handeln kann! Wir bündelten die wichtigsten Rechte thematisch und verwandelten sie dann in eine modulare, leicht verständliche und interaktive Ausstellung. An jeder der zehn Stationen des Parcours rund um den Bus erklärte eine Toniebox® den Besucher:innen das jeweilige Recht und lud zur Interaktion ein. Beispielsweise schätzten Eltern und Kinder an der Station zum Recht auf Freizeit ein, wie viel freie Zeit sie am Tag haben.  

Bustour durch alle Bundesländer

Ziel der Bustour war es, möglichst viele Kinder und ihre Eltern über Kinderrechte zu informieren. So war der Bus in allen 16 Bundesländern unterwegs. Ob beim Stadtteilfest in Köln-Kalk, beim selbstorganisierten Kinderfest in Gera oder dem ältesten Volksfest, dem Augsburger Friedensfest. Jeder Stopp war anders, an jedem Halt besuchten ganz unterschiedliche Kindergruppen den Bus und seinen Erlebnisparcours.

Kindgerecht über Kinderrechte informieren

Wie stellt man das Recht auf Gleichheit dar? In der Ausstellung gab es dafür einen Spiegel, der halb durchlässig war. Man sah zeitgleich sich selbst und einen gegenüber stehenden Menschen. „So unterschiedlich sind wir gar nicht“, riefen viele Kinder, die es erstmals ausprobierten: Mission geglückt, das Recht wurde verstanden. Das Recht auf Erholung stellte neues handeln durch eine mit Kissen ausgelegte Chill-Out-Zone dar. Dort liefen von Kindern gemachte Videos zum Thema Kinderrechte. Zudem probierten viele junge Besucher:innen an der responsiven Audiobox aus, was passiert, wenn sie einfach mal „Nein“ sagen.